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«Die Stärke der FO-Gruppe sind ihre Mitarbeitenden» - FO-Publishing

«Die Stärke der FO-Gruppe sind ihre Mitarbeitenden»

Ein Interview mit Jürg Konrad

Die Digitalisierung und das wirtschaftliche Umfeld stellen die grafische Industrie in der Schweiz vor grosse Herausforderungen. Die FO-Gruppe reagiert darauf mit innovativen technischen und organisatorischen Lösungen, die es ermöglichen, in Zukunft noch schneller und effizienter die Prozesse zu optimieren. Dabei profitiert sie von erfahrenen, gut vernetzten Mitarbeitenden und einer soliden Substanz.

Seit vielen Jahren wird die FO-Gruppe erfolgreich von der Unternehmerfamilie Konrad geleitet. Wie sieht der Inhaber und Vorsitzende der Geschäftsleitung, Jürg Konrad, die Zukunft der FO-Gruppe?

Redaktion: Wie steht die FO-Gruppe heute da?

Jürg Konrad: Die FO-Gruppe ist im Bereich Print mit FO-Fotorotar und FO-Smartprint einer der stärksten Anbieter der Schweiz. FO-Zürisee ist im Bereich Prepress und mit sehr erfolgreichen IT- und E-Business-Dienstleistungen stark aufgestellt. FO-Security konnte dank eines eben erst gewonnenen, bedeutenden Bundesauftrags in neue produktions- und IT-technische Dimensionen vorstossen und ist in einer attraktiven Nische Meisterklasse. Und FO-Publishing geniesst als innovativer Lehrmittelverlag hohe Anerkennung mit erfolgreichen Branchenlehrmittel, die sowohl gedruckt wie auch online, respektive multimedial vertrieben werden. Dazu wandelt sich FO-Communication vom internen Kommunikationsdienstleister zur marktpräsenten Agentur.

Redaktion: Was wird sich in den nächsten Jahren in der FO-Gruppe verändern?

Jürg Konrad: Vorerst ist mir ganz wichtig, zu sagen, dass die FO-Gruppe weiterhin am Standort Egg ihre preiswerten Leistungen in der gewohnt hohen Qualität anbieten wird. Konstanz und Stabilität sind entscheidende Erfolgsfaktoren. In der Familie und im Verwaltungsrat haben wir in den letzten Jahren immer wieder diskutiert, wie wir die Stärken der FO-Gruppe langfristig erhalten. Dabei ist die Nachfolgeplanung ein wichtiges Thema, das wir jetzt angehen.

Redaktion: Was war ausschlaggebend für diesen Entscheid?

Jürg Konrad: Eine Nachfolge innerhalb unserer Familie stand nicht zur Diskussion. Unser Sohn hat sich für eine andere Karriere entschieden und setzt seine Pläne mit Freude und Erfolg um. Deshalb haben wir beschlossen, dass wir uns nach einer anderen Lösung umsehen. Und weil die sorgfältige Suche eines Partners Zeit braucht, haben wir den Nachfolgeprozess jetzt frühzeitig angepackt.

Redaktion: Wie geht der Nachfolgeprozess vor sich?

Jürg Konrad: Zuerst werden Informationen über das Unternehmen zusammengetragen. Chancen und Risiken, Stärken und Schwächen werden zu Papier gebracht und besprochen. Diese Arbeit wollen wir bis Mitte Jahr abschliessen, damit wir noch in diesem Jahr qualifizierte Interessenten ansprechen können. Anschliessend wird es darum gehen, die Angebote, die wir erhalten, zu analysieren und dann mit Partnern, die in Frage kommen, zu sprechen. Dafür wollen wir uns genügend Zeit nehmen. Wir wollen die beste Lösung für alle und stehen absolut nicht unter Zeitdruck.

Redaktion: Es sind aber bereits verschiedene Informationen im Umlauf…

Jürg Konrad: Ja, ich habe davon gehört. Aber wir alle wissen ja, dass man Gerüchte mit Vorsicht geniessen sollte. Bislang ist nichts konkret. Sobald wir einen Schritt weiter sind, werden wir zeitnah aus erster Hand informieren. Wie gesagt, das kann aber etwas dauern: Eine sorgfältige Nachfolgeregelung braucht ihre Zeit.

Redaktion: Was bedeutet es für die FO-Gruppe? Was sind die Auswirkungen auf die einzelnen FO-Unternehmen?

Jürg Konrad: Ich sage es ganz klar: Wir stehen am Anfang des Nachfolgeprozesses, es ist kein Druck da, und wir nehmen uns die Zeit, die wir für eine gute Lösung brauchen. Unserer Familie ist es sehr wichtig, der FO-Gruppe und ihren erfolgreichen Geschäftsbereichen eine gute Zukunft zu ermöglichen. Und dazu brauchen wir das Vertrauen und die Unterstützung aller Mitarbeitenden. Deshalb erfolgt der Prozess auch in enger Abstimmung mit der Geschäftsleitung. Eine Unternehmensnachfolge kann nur erfolgreich sein, wenn die Mitarbeitenden wissen, wohin die Reise geht, und aus Überzeugung an Bord bleiben.

Die Stärke der FO-Gruppe sind ihre Mitarbeitenden. Dadurch, dass wir die Nachfolgeplanung jetzt rechtzeitig angehen, können wir den Prozess mit Bedacht und im besten Interesse der FO-Mitarbeitenden, unserer Partner und Kunden vorantreiben.